Folge #2: SMZ meets HoppFoundation

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Guten Morgen!(...) Heute haben wir einen ganz besonderen Gaster, Gepa Häuslein von der Haupt Foundation. Ich würde sie bezeichnen als Innovationsmotor der Metropolegion für Schule und Bildung. Herzlich willkommen! Hallo Schaban, erst mal vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich, dass ich mal wieder bei euch sein kann hier im Stadtbedingtsammel in Mannheim und heute für was ganz besonderes, wie du ja schon gesagt hast, ein Podcast. Danke für die nette Begrüßung und herzlichen Dank für die Einladung. Ich bin sehr froh, dass du da bist. Stellst du dich mal unseren Zuhörern vor. Wer ist Gepa Häuslein?(...) Sehr gerne, also mein Name ist Gepa Häuslein und ich habe die wundervolle Aufgabe,(...) die Aktivitäten der Haupt Foundation gemeinsam mit einem ganz, ganz tollen Team zu verantworten. Ursprünglich bin ich Betriebsfittin, also habe EWL studiert und in der Wirtschaft gearbeitet, zuletzt bei einem großen Softwareunternehmen und da ich ein Befürworter des lebenslanges Lernens bin, habe ich noch ein zweites Studium begonnen oder auch beendet, ein zweites Studium absolviert, nämlich Pädagogik und habe dann 2013 Oliver Hopken gelernt und seitdem bin ich Teil der Stiftung. Und was machst du genau in der Stiftung? Also was denn deiner? Also ich kenne dich eher so als Chefin der Haupt Foundation. Ja so bezeichne ich mich in der Regel nicht. Ich bin tatsächlich Geschäftsführerin der Haupt Foundation, aber ich sehe uns als ganzes Team. Ich habe wirklich ein wundervolles Team. Es macht unheimlich viel Spaß mit den Kolleginnen. Wir sind tatsächlich nur Frauen gemeinsam zu arbeiten und meine Verantwortung ist in der Regel natürlich Strategie der Stiftung zu definieren, Kooperationspartner zu finden, neue Förderangebote gemeinsam zu entwickeln. Ja ist sehr vielfältig. Also jeder Tag ist anders und das macht die Arbeit auch sehr, sehr spannend. Und was motiviert dich so am meisten in deine Arbeit? Mich motiviert natürlich unser Ziel, also dass wir einfach Schulen unterstützen, Kinder fit für die Zukunft zu machen und mich motiviert unheimlich, dass wir mit ganz, ganz vielen tollen Menschen gemeinsam dieses Ziel verfolgen können. Kannst du uns noch ein Nähres sagen über die Ziele der Hopf, also der Foundation? Was macht ihr denn so genau? Ganz praktisch gesehen, sage ich. Also vielleicht erst mal was wir tun und dann warum wir das tun, was unser Ziel ist. Also wir sind eine Gemeindezirke-Institution, eine Stiftung und es gibt es jetzt schon 12 Jahre, es fühlt sich irgendwie noch gar nicht so lange an und wir unterstützen Schulen im Fokus in der Metropolregion Rhein-Neckar, wobei wir auch Förderangebote haben, die Lehrkräfte deutschlandweit in Anspruch nehmen können. Und inhaltlich haben wir eigentlich drei Schwerpunkte. Einmal im Bereich Mint, aber da ganz großes i, also die Informatik, dann haben wir die Medienkompetenz und ein Bereich, den wir neue Lehrlernformate. Da geht es darum, Lehrkräfte zu unterstützen, neue Unterrichtsformate umzusetzen, also dass eine Lehrkraft wirklich auch Lernbegleiter sein kann und die Kinder und Jugendlichen eben selbstständig arbeiten, in Teams arbeiten, also Methoden wie zum Beispiel Scrum oder Design Thinking oder Legocereous Play bringen wir an die Schule. Das sind so unsere drei inhaltlichen Schwerpunkte, aber wir gucken ganz oft auch über den Tellerrand hinaus und wie setzen wir das um?(...) Wir haben im Grund, also wir haben ein sehr sehr vielfältiges Förderangebot, ich glaube, da wäre jetzt die Zeit nicht alles zu erzählen, aber ich konzentriere mich mal auf die drei wichtigsten Säulen, so nennen wir es immer. Das eine ist, dass wir Schulen in der Metropolregion Renecker unterstützen,

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technische Sachmittel anzuschaffen, im Fokus hier informatische Sachmittel, also sowas wie 3D Drucker, Laser, Katatronen, Microcontroller, aber es nutzt eben nichts, wenn die Sachmittel vor Ort sind und die Lehrkräfte sie aber nicht einsetzen, da ist unsere zweite Säule der Bereich Workshops und Fortbildung. Wir bieten Lehrkräftefortbildung an, insgesamt haben wir ungefähr 120 verschiedene Themen, also Workshops und die bieten wir in der Summe 600 mal im Jahr an.(...) Ja, es ist eine tolle Zahl, wir bevorzugen tatsächlich Präsenzfortbildung, wir haben Seminarräume in Weinheim, die kennst du ja auch und wenn wir in Präsenz zusammenkommen, dann sehen wir da einen ganz tollen Mehrwert vor allem. Wir können Netzwerken, wir können uns austauschen, es gibt so viele tolle Lehrkräfte in der Region, die dann miteinander arbeiten können, deswegen ist unser Herz schlägt einfach für Präsenzfortbildung. Aber seit... Ihr habt ja auch wunderschöne Räume, also ich meine ich komme immer sehr gern zu euch, also da fühlt man sich wie im Silicon Valley bei Apple, sag ich mal, ja. Das ist schön, du sollst dich ja auch willkommen als Lehrkraft, dafür ist es ja auch gedacht. Also es ist ganz wichtig, ein Faktor bei uns, dass natürlich die fachlichen Inhalte passen, aber dass das ist ein Komplettpaket, ein Wohlfühlen, Willkommen heißen. Wir wollen ja auch wertschätzen, dass die Lehrkräfte sich fortbilden. Viele kommen freiwillig zu uns und das muss man dann auch wertschätzen. Genau, wir bieten seit Corona auch

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Onlinefortbildung an. Immer die ersten zwei vollen Wochen im Quartal haben wir unsere Hauptonline-Wochen, da haben wir dann geballte Onlinefortbildung. Und neben den Lehrkräftefortbildungen haben wir aber auch Workshops für Schülerinnen und Schüler, die finden aber nur in der Metropole Region Renecker statt. Bei den Lehrkräftefortbildungen können deutschlandweit Lehrkräfte auch teilnehmen zu uns kommen. Und unsere dritte Säule, das sind die Unterrichtsmaterialien. Also im Grunde so eine Einheit, wir geben die Technik an Schulen, wir geben die Fortbildung für Lehrkräfte und für Schülerinnen und wir entwickeln auch Unterrichtsmaterialien, die dann entweder zum Download bei uns auf der Internetseite zur Verfügung stehen oder sie können tatsächlich auch bestellt werden. Also wirklich so ganze Boxen haptisch, weil man auch gerne noch mit haptischen Materialien trotz digitaler Welt arbeitet. Das finde ich auch immer noch sehr wichtig, dass(...) analog und digital zumindest co-existieren können. Ja, das ist ein ganz wichtiger Faktor und vielleicht sind wir da auch schon ein bisschen bei den Zielen. Weil das ist ja auch gefragt nach den Zielen der Hauptfondation. Wir werden natürlich oft mit den Digitalkompetenzen in Verbindung gebracht, ganz klar, weil wir eben auch digitale Bildung fördern. Und Digitalkompetenzen sind natürlich auch was ganz Wichtiges. Wir sind zum einen der Meinung oder würden uns wünschen, dass jedes Kind im Laufe der Schule eine informatische Grundausbildung erlangt. Zum Beispiel sollte jedes Kind, jeder junge Mensch verstehen, was sind Algorithmen.(...) Und natürlich benötigen die jungen Menschen, auch wenn sie später ins berufliche gehen, digitale Kompetenzen. Aber es ist eben nicht nur die Digitalkompetenz, sondern wir sehen es eigentlich viel größer. Also wir wollen Kinder fit für die Zukunft machen, heißt ja mit den Herausforderungen der Zukunft umzugehen. Und gerade in diesem digitalen Wandel, in der Kultur der Digitalität, ist eben nicht nur digital kompetenzrelevant, sondern noch viel mehr Kompetenzen, wie immer man die nennt, wie sie Zukunftskompetenzen oder 21st Century Skills nennen. Für mich sind ein paar zu nennen, ist zum Beispiel die Problemlösungskompetenz. Ich würde mir einfach wünschen, dass jeder junge Mensch, der die Schule verlässt, einen Koffer hat mit Methoden und dann in dieser schnellwandenden Welt, wenn Herausforderung da ist, wenn ein Problem da ist, einfach auf entsprechende Methoden zurückgreifen kann. Oder auch so was wie kritisches Denken ist, gerade aufgrund des digitalen Wandels, ganz wichtig. Oder analoge Kompetenzen wie Empathie und Kreativität. Und auch wenn unser Förderangebot viel mit digitalen Dingen in Verbindung gebracht wird, dann geht es uns ganz stark auch genau um diese Kompetenzen, die man in der Kultur der Digitalität eben benötigt als junger Mensch. Sehr schön gesagt. Ich hoffe ja, dass wir einige Lehrer als Zuhörer haben, zumindest in vielleicht weiter Zukunft. Deswegen möchte ich mal aus der Lehrerperspektive noch so ein bisschen sprechen. Ich bin ja auch Lehrer. Also ich kann mich meine ersten Erinnerungen an die Hopf Foundation sind. Vor vielen Jahren, wo der mein Kollege Stefan sich gefreut hat, wie ein Kind, wir haben zwei Koffer-Kaliopis bekommen, ich glaube es war vor acht Jahren, war voll froh, dass die Förderung durchgegangen ist. Das war dann schon gigantisch, war natürlich wieder was Technisches mehr.(...) Es war schon super. Und dann eben deswegen meinte ich vorhin auch Innovationsmotor im Bereich Schule und Bildung. Dann haben wir irgendwann als Schule wieder ein Förderantrag gestellt, dann haben wir 50 iPads bekommen plus die Administration. Ja es waren glaube ich 42, ich weiß nicht mehr genau. Ich glaube es war ein Klassensatz, weil das ist immer die maximale Fördermenge pro Förderrund. Ja wir hatten noch ein bisschen was von der Schule bekommen, glaube ich. Also war ein Klassensatz, im Grunde knapp 30 plus irgendwie, plus die Koffer eben, die ja auch nicht billig sind, dann wurden die von der Firma schon ins MDM eingepflegt, das habt ihr ja auch quasi übernommen. Und dann haben wir noch Schulungen gekriegt, genau wie man das überhaupt macht, weil es ist schon jetzt viele Jahre her. Damals gab es noch, also weit lange vor der Pandemie, gab es keine iPads an Schulen, das war dann alles super neu. Ein paar Apple TVs haben wir noch bekommen und ich glaube, das wäre ohne die Hopf Foundation, also hätte ich die Schule das so nicht leisten können, irgendwie auf einmal zu sagen, zack, wir haben ein Klassensatz iPads, das war super, also ich weiß noch, wie wir uns da gefreut haben, wow, wir kriegen nicht nur, wie vor hatten wir ein iPad, ein einziges, da hatten wir auch ein Video gemacht, neugeschickt, wo wir dann zum Spaß alle Schüler drum herum gestellt haben und gesagt haben, heute ist iPad Stunde. Sehr schön.(...) Ja und dann alle Schüler um das iPad herum, so als Gag war das, als Bewerbungsvideo, ja und das ging ja weiter, dann haben wir sogar noch 3D Drucker bekommen von euch und Frau Erbrillen, ich meine, die haben wir heute noch im Einsatz, das ist also immer im Unterricht mega, wenn wir die rausholen, ja und die Schüler freuen sich und natürlich die Lehrer auch, dass man da echt super Sachen machen kann, plus die Materialien, die natürlich online habt, also nochmal als Lehrer ein persönlicher Dank an die Hopf Foundation,(...) das ist wie ein Traum von einem Lehrer, der auf einmal, naja ich nenn's jetzt mal Spielzeug jetzt, stimmt nicht ganz. Ja also erst mal vielen Dank für die Rückwaltung, das freut mich natürlich und weil du sagst, das ist natürlich Technik, aber das ist ja alles Technik, die man kreativ im Unterricht eintrifft. Also wir fördern Technik in der Hoffnung, dass wir eben den Unterricht kreativer gestalten, Schülerzentrierter gestalten und genau darum geht es ja, also klar werden dabei auch digitale Kompetenzen gefördert, aber eben auch die anderen Kompetenzen, also mit dem iPad kann ich eben ein iPad als Heft oder Buchersatz macht keinen Sinn, aber mit einem iPad kann ich kreativ arbeiten, ich kann Erklärvideos, Stop Motion Videos, ich kann Augment Reality, Virtual Reality und und und Projekte realisieren und darum geht es uns einfach wirklich, kreative Projekte im Unterricht mit entsprechender Technik und natürlich würden wir uns wünschen, dass auch ganz viele informatische Inhalte sind, aber oder dass wir das im Informatikunterricht die Schule noch einsetzen, aber ich kann ja informatische Technik Sachmittel in jedem Fach eigentlich einsetzen, ich kann es in Musikansätze, in Kunst, ich kann in Ethik, wir haben gerade drüben bei euch in den Räumen den Pip angeschaut, ich kann in Ethik darüber diskutieren, dass Roboter immer menschlicher werden, was bedeutet das für unsere Gesellschaft, also du kannst diese technischen Themen, diese informatischen Themen in jedes Fach integrieren und das war eben die ganzen Jahre unser Wunsch, jetzt ist natürlich toll, jetzt kommt das neue Fach, Informatik und Medienbildung und auch da wollen wir natürlich die Schulen unterstützen, das entsprechend umzusetzen, aber immer mit einem kreativen Fokus. Ja das finde ich auch ganz wichtig, deswegen nochmal eine Erwähnung, wir haben glaube ich acht, drei D-Locker bekommen, was ja viel ist, weil ich kenne sonst das Konzept von anderen Schulen, die haben einen teuren, da steht dann so im Lehrerzimmer und dann drückt halt der Lehrer die Sachen aus für die Schüler,(...) ich habe schon einen früheren anderen Ansatz gehabt, wir hatten ein Videoagier in der Schule, dann habe ich mal die, dann haben wir gefilmt, da habe ich die Kamera mitgegeben, da macht zu Hause morgen weiter, das war eine zweitausend Euro Kamera, die hat mir mal gefördert, da kam, da hat mich die Mutter angerufen und gesagt, Herr Bekasse, können doch meinem Sohn nicht so eine teure Kamera mitgeben, wenn die kaputt geht(...) und dann habe ich gesagt, dann geht sie halt kaputt, dann ist sie von allen Wolken gefallen,

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weil ich mir gedacht habe, es gibt so viel Technik teilweise an Schulen, die leider wenig benutzt rumliegt und deswegen war auch mein Ansatz mit den 3D-Druckern, ich stelle die dänen hin und sage so, tobt euch aus, wir hatten schon einen, zwei kaputte Sachen,

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zum Glück gibt es auch Schüler, die so fit sind, die dann die Dinge reparieren, also die fuchsten sich herein, ich hatte einen Schüler, der hat den 3D-Druckern der Pause repariert für mich, da war aber gar gar gar nicht den Neut reparieren, ich wusste gar nicht, wie er den repariert hat manchmal, da kam ständig mit Sachen, die jetzt ausentwickelt hat, kann ich das ausdrucken, kann ich das ausdrucken, das betrifft natürlich nicht jeden Schüler, aber das ist so das, was von, du glaube ich so in die Richtung ungefähr sprichst, dass die Schüler Ideen entwickeln und das in der Schule, in diesem Rahmen, was ja nicht immer einfach ist, kreativ zu sein, so ein Stück umsetzen und das war eine super Erfahrung und ohne euch war das halt nicht gegangen. Also auf jeden Fall, uns geht es immer darum, dass die Kinder ins Arbeiten kommen, also die Kinder sollen kreativ arbeiten können. Genau, die sollen selbst Hand anlegen und merken, wie schwierig es ist, das Filament reinzuschieben und Frust aushalten, weil es beim ersten Mal gar nicht so leicht geht und genau, manche kriegen es dann gut hin, andere halt nicht, aber so ist es halt immer. Ja, durchs Ausprobieren lernen sie und deswegen unterstützen wir auch sehr gerne entsprechende Making Space Projekte beispielsweise. Warum tun sich denn manche Schulen so schwer in dieser Thematik, was würdest denn du sagen? Ich denke, es müssen natürlich auch die Rahmenbedingungen gegeben sein. Also zum einen brauche ich als Schule entsprechende Sachmittel, damit ich überhaupt entsprechend arbeiten kann, wobei wir, wir hatten es gerade als zu mir hier schön euer Studio gezeigt, dass man kann auch schon mit relativ wenig tolle Projekte mit den Kindern machen. Gerade in Making Gedanken kann ich mit Papa, mit Schere, kann ich schon anfangen. Also es muss nicht immer das teuerste Sachmittel sein, ich finde das ist ganz ganz wichtig und dann benötigen Lehrkräfte natürlich auch die Zeit sich fortzubilden und sich in diese neuen Themen einzuarbeiten. Also gerade, wenn wir hatten es ja davor darüber, dass Informatik bis vor Kurzem nur in Klasse 7 Pflichtfach war und wir aber Lehrkräfte ja motivieren wollten, auch in anderen Fächern entsprechend zu arbeiten, dann benötigen sie aber auch neben den Sachmitteln die Zeit, entsprechende Möglichkeiten kennenzulernen, sich fortzubilden, auszuprobieren und das muss den Lehrkräften eben auch möglich gemacht werden, seitens der Schule, seitens der Schulträger, seitens ZSL und anderen Bildungsinstitutionen. Was werden so eine Idealschule in Deinen Vorstellungen, die jetzt vielleicht diese Herausforderung bewältigen kann? Also man spricht ja so oft von der Schule der Zukunft, aber es gibt so viele, also das muss ich schon sagen, es gibt so viele tolle Lehrkräfte bei uns und so viele tolle Schulen und manchmal sieht man das vielleicht nur einfach nicht, weil sie auch nicht so laut nach außen kommunizieren, was sie alles Tolles machen. Also ich finde, der Begriff Schule der Zukunft, wir haben schon ganz viele tolle Schulen und wir haben ganz, ganz viele tolle Lehrkräfte bei uns hier in der Region, die ich natürlich besser kenne als Lehrkräfte Deutschland weit, aber ich bin mir sicher auch außerhalb der Region und viele tolle Konzepte. Deswegen,(...) wir brauchen nicht in die Zukunft gucken, wir können eigentlich schon hier schauen, im Heute und Jetzt, wo es tolle Konzepte gibt und die können auch total ganz unterschiedlich sein. Also es gibt natürlich Schulen, wir haben ganz tolle Räume, aber das kann eben nicht jeder Schulträger und das ist auch okay, wir können auch in einem Raum, der nicht so tolles, tolle Projekte realisieren. Ich glaube, in erster Linie geht es erst mal darum, dass die Lehrkräfte mit den Kindern wirklich arbeitenschülerzentrierte, Schülerorientierte, so muss ich sagen, Projekte realisieren und dafür brauchen nicht die tollsten Räume, dafür brauchen nicht die tollste Technik und von den Schulen haben wir schon ganz, ganz viele und das wäre eigentlich mein Wunsch, dass wir den Fokus auf die Kinder legen, dass wir uns überlegen, wie können wir die Kinder auf die Herausforderung der Zukunft vorbereiten und dafür brauchen nicht so viel. Wie du es gesagt hast, wir haben hier ganz viele tolle Kollegen, die einfach immer abgefahrener Sachen machen. Ich erinnere mich ja nur wieder an einen Kollegen, den du auch gut kennst. Ich habe ihn genau vor meinen Augen, wie ich ihn vor kurzem getroffen habe und von weitem habe ich schon gesehen. Wir haben es gerade mit dir damit anderen unterhalten und schon funken in seinen Augen habe ich bemerkt, wie er etwas erzählen wollte und endlich kam er dann auch dazu, wie er dann mir erzählt hat von einem recht aktuellen Computerspiel, das er mal sausprobiert hatte und dass er das mit in den Unterricht mitgenommen hat. Er hat genersiale Schüleroberstufe Englisch und dann hat er mir nur erzählt, wie er das geschafft hat, dieses Spiel, wo andere sagen, war es ein Computerspiel irgendwie,(...) so gümmer, saaler Englisch unterricht, was hat er erst dann damit zu tun, wie er das geschafft hat, einen Bezug herzustellen und das zu thematisieren, auch inhaltlich, weil sie ihm gepasst hat zu seiner Stunde, wo ich mir dann schon überlegt habe, wow, wie kommt der auf so geile Ideen und wie toll muss es sein, dann auch als Schüler da zu sitzen und dann so ein Lehrer zu haben. Und natürlich, man wird auch motiviert durch so Sachen zu sagen, ich muss auch wieder was Geiles machen. Genau und ich glaube, das ist bei uns in der Region, nämlich dass auch ganz positiv war, es gibt so viele, wie gesagt, Lehrkräfte mit ganz, ganz vielen tollen Ideen, Schulen mit tollen Konzepten und hier ist auch ein ganz tolles Netzwerk, ein toller Austausch, man teilt gerne und das ist auch ein Ziel, glaube ich, von euch als Medienzentrum und auch von uns diese Lehrkräfte zusammenzubringen und hier das Netzwerk weiterhin zu stärken, weil dieses Netzwerk für uns alle so viel positive mit sich bringt, für euch, für uns und für die Schulen.(...) Ja, ich glaube, da sind wir hier sehr gut genetzwerkt, wenn man das so nennen darf. Guten Morgen oder die Region ist halt auch, sage ich mal, dicht besiedelt, das ist vielleicht auch ein ganz guter Vorteil. Apropos Vernetzung, letzte Woche war ich beim Bildungsbier und das finde ich jetzt gerade interessant, da hatte jemanden Vortrag gehalten, da ging es auch teilweise um Ethik, das glaube ich, gegen um Ethik und KI. Genau, ein sehr spannendes Thema, was mir gar nicht so bewusst war, ich unterrichtte Ethik seit ein, zwei Jahren und wir hatten das Thema vor kurzem, da ging es ums Gewissen und da sind wir auf die selbstfahrenden Autos gekommen, so als Beispiel, aber es ging darum, Zug fährt auf der Bahn und dann auf dem Bahnleis spielen fünf Teenager, haben alle Kopfhörer an, im Rücken zum Zug und machen da halt hier Tanzkram, sehen den Zug nicht, direkt vorne dran könnte, der Zug abbiegen, aber da steht ein Bauarbeiter und da gerade arbeiten macht. Und was machst du als Schüler? Das war so die Idee dahinter und dann kam mir eigentlich spontan, kam ich so auf die Idee, das ist ja das Problem der selbstfahrenden Autos, was ich immer so herrinnere. Jetzt müsste der KI, die ihr wahrscheinlich in Bruchteilen entscheiden kann, sich entscheiden, wen sie überfährt. Ja und dann hängt es ganz stark davon ab, in welcher Kultur wir sind und wer die KI mit Wissen gefüttert hat. Und da siehst du aber wieder an, was ich vorher gesagt habe, dass diese Thema informatische Themen, wie KI, in allen Fächern eine Rolle spielen, zum Beispiel bei dir in Ethik. Also ihr habt ja ganz viele Projekte gefördert oder auch wahrscheinlich überhaupt die Initiative vielleicht dazu gegeben. Gibt es irgendwelche Projekte,(...) Erfolgsgeschichten aus der Regierung, wo du sagst, sagen könntest, wow, da erinnere ich mich dran oder das vielleicht war es auch relativ aktuell, irgendwie so eine herausstechende oder eine herausstechende Geschichte. Also ein Projekt, was ich sehr gerne, vor dem ich sehr gerne erzähle, ist aber schon ein bisschen zurück, aber ich berichte immer wieder gerne, weil es auch zwei unserer Bereiche kombiniert und zwar haben wir mit einem Schulträger aus der Region und allen Grundschulen ein Projekt realisiert, das über drei Monate ging und es war deutlich zu erkennen, dass nicht jeder davon Lust hatte.

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Und am letzten Tag wollte keiner nach Hause und es war wirklich der dritte Tag, was tatsächlich Samstags und Samstags am frühen Abend und keiner wollte gehen und dieses Projekt haben wir drei Monate begleitet und schon einige Jahre zurück und heute noch besteht dieses Netzwerk und die Grundschulen unterstützen sich gegenseitig, natürlich gemeinsam mit dem Schulträger und das ist eben genau unser Ziel, natürlich unterstützen wir einzelne Schulen, aber unser Ziel ist es, was wir vorher auch hatten, dieses Netzwerk in der Region voranzubringen, weil wir voneinander so viel lernen können und durch die Unterstützung eben alle gemeinsam viel mehr erreichen können und das ist eigentlich ein schönes Projekt, was das zeigt, eben diese, diese Netzwerkarbeit, dieses gemeinsame Unterstützung, gemeinsam vorankommen. Und ein zweites schönes Projekt, das war tatsächlich mit euch, weil der Lin, der Medienzentrenleiter hier vom Stadtmedienzentrum Mannheim, hat ja immer wirklich ganz, ganz viele innovative Ideen und das Schöne ist, dass der Lin uns oft mitdenkt, da freue ich mich immer sehr und letztes Jahr, was glaube ich nie, es war dieses Jahr, dieses Jahr Anfang des Jahres, hat Lin mich eben auch angesprochen, er hätte was Neues gesehen, auf einer Messe glaube ich, und so ein humaner, identropoter mit einer KI-Einheit und er würde das gerne mal im Modell versuchen und ob wir damit machen würden. Und dann habe ich mir den angeguckt und ich finde, es geht um den Pip, Pip Rocks, Pip Rocks, Pip Rocks, in unserer ersten Folge haben wir schon ein bisschen über ihn geredet, da war ein anderes Medienzentrum da, im Torsten, ja, genau, es geht um den Pip Rocks und ich finde, der Pip ist ein ganz tolles Projekt, wo eben Schule Fächer übergreifend die Kinder miteinander, die Lehrkräfte miteinander arbeiten können, also verschiedene Themen von KI über Sensorik, über 3D-Druck miteinander kombinierten, deswegen finde ich ihnen ein sehr spannendes Projekt und wenn man jetzt sieht, der Lin hat es jetzt gemeinsam mit uns hier an vier oder fünf Schulen in Mannheim im Modell getestet und ich bekomme mittlerweile mit, dass eben ganz viele Schulen zu uns kommen, andere Medienzentren zu euch kommen und schauen, was da passiert und so können wir eben im Netzwerk solche Themen voranbringen und genau das finde ich eben spannend, dass wir eben gemeinsam Projekte finden, die wir gemeinsam voranbringen können und die Schulen gemeinsam unterstützen können. Ich glaube, seit einem Jahr, der letzte Jahr gibt es auch eine stärkere Zusammenarbeit mit einem ZSL.(...) Na, die gibt es eigentlich schon länger, also ja, also das ZSL.

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Vielleicht kurz für unsere Zuhörer, weil wir haben auch nicht Lehrer manchmal,(...) aber das ZSL ist Zentrum für Schulqualität und Lehrer, Fortbildung, genau, also das ZSL, wir haben im Grunde, es gibt ja verschiedene Standorte vom ZSL und wir haben natürlich eine sehr enge Kooperation, eine sehr enge Zusammenarbeit hier mit dem ZSL in Mannheim. Begonnen hat das ganze vor einigen Jahren schon, also ich weiß nicht mehr genau, aber ich würde schon sagen vor fünf Jahren,

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es gab schon 2018 das erste Mal eine Fachtagung, damals noch ohne ZSL, damals hieß sie noch Tablet at School, mittlerweile heißt sie DG at School und die haben wir damals mit dem Medienzentrum in Heidelberg und der pädagogischen Hochschule in Heidelberg realisiert und zwei Jahre später kam das ZSL Mannheim dazu und hat gesagt, wir würden da auch gern mitmachen und ein Jahr später gehabt ihr dann noch dazu als Stadt Medienzentrum und das ist mittlerweile auch der feste Kern, das machen wir jetzt die letzten Jahre und da hat die Zusammenarbeit mit dem ZSL gestartet.(...) Mittlerweile haben wir ganz, ganz viele gemeinsame kleinere Projekte und was natürlich ist und das ist jetzt was, das hat nichts mit dem ZSL Mannheim zu tun, sondern mit dem ZSL dann in Stuttgart. Die Hop Foundation ist ja seit knapp drei Jahren vom Kultusministerium Baden-Württemberg anerkanntes außerschulisches Forschungszentrum und da werden wir ganz, wirklich ganz wundervoll betreut begleitet von dem Team vom ZSL in Stuttgart, also es muss wirklich sagen, ist eine ganz tolle Betreuung. Das bedeutet, wir haben auch eine Lehrkraftabgeordnete zwei Tage die Woche bei uns, kennst du ja auch und das ist wirklich ein ganz wunderbares Geschenk an uns, weil wir so wirklich fest im Team eine Pädagogin, jetzt in dem Fall ist eine Lehrerin, bei uns im Team haben die uns eben pädagogisch berät, die bei Projekten mitarbeitet und das ist wirklich ein wundervolles Geschenk. Also da sind wir sehr, sehr dankbar für. Und das hast du echt sehr schön formuliert. Kommt aus dem Herzen. Merkt man, ja, das ist doch schön, wenn man aus dem Herzen seine Arbeit machen kann, ja. Ja, das ist, wir haben wirklich also, wir haben wirklich ein wundervoller Arbeit. Also wir können so viele schöne Dinge mitschulen, realisieren, also dass, ich glaube, ich das ganze Team von uns sehr dankbar für. Ja, ich glaube, das spürt man noch im Bereich, dass es da, ja. Das ist schön, das freut mich.(...) Also wir haben an dieser Stelle auch ein bisschen Werbung gemacht für Diggi E. School, vielleicht für die Lehrer, es findet glaube ich erst übernächstes Jahr wieder statt. Genau, 2027 kommt jetzt demnächst das Save the Date. Ich darf noch nicht so viel erzählen, sonst kriege ich Ärger.(...) Also ein ganz spannender Tag. Ich freu mich mal jedes Jahr drauf. Da kommen sehr viele Leute. Es gibt super leckeres Essen die ganze Zeit. Es ist aber zwei Tage. Es gibt einen digitalen Tag und einen Präsenztag. Genau, genau, ja. Wie ist immer der Präsenztag mehr in Erinnerung, weil man da halt die Leute trifft und vernetzt werden. Ja, vernetzt und genau einen schönen Tag zusammen verbringt, aber nicht nur schönen, der auch sehr informativ ist.(...) Also nochmal an der Lehrer, denkt dran, die Hauptfoundation hilft euch auch mit technischer Ausstattung. Man kann sich online bewerben. Also man muss da nicht erst hinfahren und sich Formulare holen oder so. Und quasi online kann man relativ, zumindest einfach, das Konzept anreichen. Es sollte ein pädagogisches, dedaktisches Konzept dahinter sein. Da muss man sich schon etwa vor Überlegung machen. Aber ich weiß auch mein erster Antrag. Ich habe bestimmt zehnmal angerufen bei euch. Jedes Mal hat einer ganz nett abgenommen.(...) Also war überhaupt kein Problem. Egal wie blöd meine Frage war, da waren immer super nette Damen, die sehr hilfsbereit waren. Und es war überhaupt kein Problem, sag ich mal, diesen Antrag zu vervollständigen. Natürlich, wie so bei vielen Anträgen. Es gibt zwei Zeiträume, man muss es einreichen, muss ein bisschen warten.(...) Aber im Vergleich würde ich mal sagen zu vielen anderen bürokratischen Hürden, die man im Leben so hat, würde ich das beschreiben als relativ problemlos oder auch für jeden Lehrer, der das natürlich in seiner Freizeit machen muss, absolut machbar.(...) So, das vorletzte Wort übergebe ich noch dir.(...) Also abschließend würde ich gerne was an unser Referentzen und Referentinnen-Netzwerk sagen. Denn gerade habe ich gesagt, wie dankbar wir sind, dafür, dass wir aus der schulisches Forschungszentrum sind und da eben eine Lehrkraft bei uns abgeordnet ist. Aber wir sind genauso dankbar für unser großes Netzwerk an Referentinnen. Denn das, was wir tun, die vielen Projekte, die vielen Fortbildungen und Workshops, können wir nicht alleine. Wir sind ein sehr, sehr kleines Team und wir haben einfach ein ganz tolles Netzwerk an vorwiegend Lehrkräften. Ohne dieses Netzwerk könnten wir das, was wir tun, nicht realisieren. Also von daher ist das so das zweite, was wir im Herzen liegt, da einen großen Dank auszusprechen an alle, die uns unterstützen.(...) Ihr habt's gehört.(...) Vielen, vielen, vielen Dank, dass du heute extra zu uns gefahren bist. Sehr gerne. Ich bin sehr geärgt, dass das geklappt hat.(...) Ich freue mich, dass ich hier sein dürfte und ich bin gespannt auf das Endegebnis und vielen Dank. Danke schön.

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